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Verkehrspsychologie

Die Verkehrspsychologie befasst sich mit behördlich oder durch andere Fachpersonen formulierten Fragestellungen zu Fahreignungszweifeln. Diese können aufgrund von Prüfungsängsten bei Prüfungsversagern, gehäuftem Fehlverhalten im Strassenverkehr oder gesundheitlicher Probleme resultieren und werden in einem Gutachten aus verkehrspsychologischer Sicht beurteilt.

In der diagnostischen Verkehrspsychologie werden die Fahreignungszweifel durch das psychologische Interview, mit welchem anamnestische und verkehrsrelevante Bereiche erhoben werden, sowie zusätzlich durch unterschiedliche psychometrische Verfahren (Tests, Fragebogen) eingeschätzt. Die aus dieser Einschätzung formulierte Beurteilung bildet eine Empfehlung an den Auftraggeber und eine für das weitere Vorgehen im Kontext der Verkehrszulassung betroffenen Person.

Fahreignungszweifel treten bei Verstoss gegen das Strassenverkehrsgesetz (SVG) auf. Sie können sich während der fahrerischen Ausbildung oder bei Krankheiten mit Beteiligung des zentralen Nervensystems zeigen.

Betroffene mit einer Fragestellung bezüglich Fahreignungszweifel werden in der Regel durch die Administrativ- oder Zulassungsbehörde eines Strassenverkehrsamtes oder manchmal auch durch eine externe Fachperson zur Durchführung einer Begutachtung verpflichtet. Die Anmeldung für eine Begutachtung erfolgt durch die betroffene Person selbst. Während dem Begutachtungstermin werden die Inhalte, welche den Anlass für die Fahreignungszweifel darstellen, besprochen. Die schriftliche Rückmeldung erfolgt an die Behörde bzw. an die Person, welche die Fragestellung formuliert hat. Diese koordiniert anschliessend das weitere Vorgehen mit der betroffenen Person. Bei fehlender Fahreignung werden Angebote für die Wiederherstellung der Fahreignung festgehalten und allenfalls weitere Abklärungen bei anderen Fachdisziplinen empfohlen.

 

Leistungen

Kognitive Leistungsbegutachtung

  • Prüfungsversager (meistens nach drei bzw. vier nichtbestandenen praktischen Prüfungen)
  • Fahreignungszweifel bei Entwicklungsstörungen
  • Fahreignungszweifel bei Erkrankungen des Zentralnervensystems

Charakterbegutachtung

  • Aggressive Fahrtendenzen (Geschwindigkeit, Rechtsüberholen, Abstandsmissachtung)
  • Wiederholungstäter (Aggression, Poser, fehlende Betriebssicherheit Fahrzeuge etc.)
  • Fahren trotz Führerausweisentzug
  • Nach Annullierung Führerausweis auf Probe (FAP)
  • Fahren unter Drogeneinfluss (FuD) oder in angetrunkenem Zustand (FiaZ)
  • Wiederholte Verkehrsunfälle mit Hinweis auf Vernachlässigung der Eigenverantwortung als Lenker

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T +41 41 399 41 80
F +41 41 399 41 81
E verkehrspsychologie@STOP-SPAM.zgks.ch

Kontakt

Fachpsychologe und Gutachter
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