Je nach Untersuchungsart kommen unterschiedliche Kontrastmittel zum Einsatz.
Bei Arthrografien wird das Kontrastmittel direkt in ein Gelenk injiziert. Je nach Fragestellung verwenden wir jodhaltiges Kontrastmittel für CT-Untersuchungen oder gadoliniumhaltiges Kontrastmittel für MRI-Untersuchungen, um Gelenkstrukturen wie Knorpel, Bänder und Sehnen besser beurteilen zu können.
Für Untersuchungen des Magen-Darm-Trakts kommt häufig Bariumsulfat zum Einsatz. Es wird getrunken oder über eine Sonde verabreicht und macht Schleimhäute sowie Bewegungsabläufe sichtbar.
Jod- und gadoliniumhaltige Kontrastmittel scheiden die Nieren mit dem Urin aus; bei normaler Nierenfunktion verlassen sie den Körper innerhalb weniger Stunden bis Tage. Bariumsulfat wird nicht aufgenommen, sondern über den Stuhl ausgeschieden und verlässt den Körper meist innerhalb weniger Tage.
Kontrastmittel werden in der Regel gut vertragen. Selten treten allergieähnliche Reaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz oder Übelkeit auf. Unser medizinisches Team ist auf solche Situationen vorbereitet.