Ein Kontrastmittel setzen wir nur ein, wenn es für die Diagnose einen zusätzlichen medizinischen Nutzen bringt. Andernfalls erfolgt die Untersuchung ohne Kontrastmittel.
Das verwendete gadoliniumhaltige Kontrastmittel wird über eine Vene verabreicht. Es verbessert die Darstellung von Entzündungen, Tumoren und Durchblutungsstörungen und ermöglicht so eine genauere Beurteilung und präzisere Diagnose.
Nach der Untersuchung wird das Kontrastmittel überwiegend über die Nieren ausgeschieden, je nach Präparat zu einem kleinen Teil auch über Galle und Darm. Ausreichendes Trinken unterstützt die Ausscheidung. Bei normaler Nierenfunktion sind 90–95 % innerhalb von 24 Stunden ausgeschieden. Die vollständige Ausscheidung hängt unter anderem von Nierenfunktion, Alter, Trinkmenge und weiteren individuellen Faktoren ab.
Nach der Kontrastmittelgabe können Sie Ihren Alltag in der Regel ohne Einschränkungen fortsetzen und zum Beispiel Auto fahren oder Sport treiben.
Moderne MRI-Kontrastmittel sind meist gut verträglich. Bitte informieren Sie uns vor der Untersuchung über Allergien, Nierenfunktionsstörungen oder andere Vorerkrankungen, damit wir die Untersuchung optimal auf Ihre Situation abstimmen können. Allergische Reaktionen sind selten. Treten sie auf, leiten wir umgehend die erforderlichen Massnahmen ein.