Röntgenstrahlen gehören zur ionisierenden Strahlung, der wir auch im Alltag durch natürliche Quellen wie Umwelt, Boden, Gestein und Nahrung ausgesetzt sind. Unser Körper verfügt deshalb über eigene Schutz- und Reparaturmechanismen, um mögliche Zellschäden zu beheben.
Vor jeder Untersuchung wägen wir sorgfältig ab, ob der medizinische Nutzen die mögliche Strahlenbelastung überwiegt. Moderne Geräte passen die Strahlendosis automatisch an die jeweilige Untersuchung an und setzen nur so viel Strahlung ein, wie für eine sichere und präzise Diagnose nötig ist.
Unser Ziel ist eine optimale Bildqualität bei möglichst geringer Strahlenbelastung. Zur Einordnung hilft ein Vergleich: Eine Thorax-Röntgenaufnahme verursacht eine Strahlendosis von etwa 0,02 mSv¹. Ein Linienflug von Zürich nach New York führt durch die erhöhte kosmische Strahlung in grosser Flughöhe zu einer zusätzlichen Belastung von etwa 0,03 bis 0,05 mSv².
Quellen:
¹ US Environmental Protection Agency – Frequent Questions: Radiation in Medicine: https://www.epa.gov/radiation/frequent-questions-radiation-medicine
² US Environmental Protection Agency – Cosmic Radiation: https://www.epa.gov/radtown/cosmic-radiation