Ultraschall

Der Ultraschall (Sonografie) ist ein vielseitiges bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Organen und Gewebestrukturen in Echtzeit. Mit ausgesendeten Schallwellen und deren Echo entstehen dabei Bilder aus dem Körperinneren – schnell, schmerzfrei und schonend. Weil er ohne Strahlenbelastung arbeitet, eignet sich der Ultraschall auch sehr gut für Kinder. Verschiedene Schallköpfe erlauben Untersuchungen praktisch jeder Körperregion.

Häufig gestellte Fragen 

Einsatzbereich

Der Ultraschall kommt unter anderem zur Darstellung von Organen im Bauchraum (Leber, Niere, Gallenblase), der Schilddrüse, der Brust sowie von Weichteilen und Gelenken zum Einsatz. Mit speziellen Ultraschalltechniken lassen sich auch Blutgefässe und der Blutfluss auf Durchblutung und mögliche Veränderungen untersuchen, etwa zur Thromboseabklärung.

Neben der Diagnostik nutzen wir den Ultraschall auch für interventionelle Eingriffe. Dazu zählen gezielte Punktionen, Biopsien oder das Einbringen von Kathetern. Dabei überwacht der Ultraschall die genaue Platzierung von Nadeln oder Instrumenten in Echtzeit, sodass sich Eingriffe präzise, minimalinvasiv und schonend durchführen lassen.

Vorbereitung zu Hause

Für die meisten Ultraschalluntersuchungen – etwa an Schilddrüse, Gelenken oder Gefässen – ist keine Vorbereitung nötig. Besondere Regeln gelten nur für den Bauchraum (Abdomen) und das kleine Becken.

Ultraschall der Bauchorgane (Abdomen)
Bitte essen Sie etwa 4 bis 6 Stunden vor dem Termin nichts mehr und verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke. So vermeiden Sie störende Luft im Darm und ein Zusammenziehen der Gallenblase. Ein kleines Glas Wasser ist meist in Ordnung.

Ultraschall der Beckenorgane (Blase, Prostata, Unterleib)
Kommen Sie mit voller Harnblase: Lassen Sie mindestens 1 bis 2 Stunden vor dem Termin keinen Urin mehr, denn eine gefüllte Blase dient als Schallfenster und macht die Organe besser sichtbar.

Während der Untersuchung

Eine Ultraschalluntersuchung dauert in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten. Zu Beginn trägt die Ärztin oder der Arzt ein wasserbasiertes Gel auf die Haut auf. Es ist unbedenklich und lässt sich danach problemlos entfernen. Das Gel sorgt dafür, dass die Schallwellen optimal in den Körper gelangen. Denn zwischen Schallkopf und Haut darf sich keine Luft befinden, da Luft die Schallwellen fast vollständig zurückwirft und sonst keine klaren Bilder entstehen.

Anschliessend bewegt die Ärztin oder der Arzt den Schallkopf sanft über die zu untersuchende Körperregion. Organe und Gewebe reflektieren die Schallwellen unterschiedlich stark; ein Computer verarbeitet diese Signale in Echtzeit und stellt sie als Bild auf einem Monitor dar. So lassen sich die untersuchten Strukturen direkt beurteilen.

Arzt und Fachverantwortliche

Gerätschaften

GE LOGIQ E10