Hals-, Nasen-, Ohren-, Gesichtschirurgie

Ob am Hals, an der Nase oder am Ohr: Die HNO- und Gesichtschirurgie am Zuger Kantonsspital umfasst operative Eingriffe im gesamten Kopf-Hals-Bereich. Erfahrene Belegärztinnen und Belegärzte operieren mit moderner Technik, in der Regel ambulant oder mit einem kurzen stationären Aufenthalt. So bleiben Sie in den Händen der Fachperson, die Sie schon vor dem Eingriff begleitet hat.

Was umfasst die HNO- und Gesichtschirurgie?

Die HNO- und Gesichtschirurgie behandelt Erkrankungen und Verletzungen im Kopf- und Halsbereich operativ. Dazu gehören Eingriffe am äusseren Ohr und am Mittelohr, an Nase und Nasennebenhöhlen sowie im Bereich von Hals, Rachen und Speicheldrüsen. Welche Eingriffe konkret möglich sind, richtet sich nach der Fachkompetenz der jeweiligen Belegärztin oder des jeweiligen Belegarztes.

Behandlung durch erfahrene Belegärztinnen und Belegärzte

Der Fachbereich wird am Zuger Kantonsspital von Belegärztinnen und Belegärzten abgedeckt. Dies sind niedergelassene Fachärztinnen und Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, die ihre Patientinnen und Patienten in der eigenen Praxis abklären und bei uns operieren. Für Sie bedeutet das Kontinuität. Von der ersten Abklärung über den Eingriff bis zur Nachkontrolle bleibt Ihre Ansprechperson dieselbe.

Moderne Infrastruktur für präzise Eingriffe

Für die Operationen steht eine Infrastruktur auf aktuellem technischem Stand bereit: eine Endoskopieeinheit für minimal-invasive Eingriffe an Nase und Nasennebenhöhlen, ein Operationsmikroskop für die feinen Strukturen des Mittelohrs sowie Neuromonitoring. Damit werden Nervenfunktionen während der Operation laufend überwacht – etwa der Gesichtsnerv bei Eingriffen an der Ohrspeicheldrüse. Anästhesie, Operationsteam und Pflege arbeiten dabei eng zusammen.

Ambulant oder stationär: Ihr Ablauf

Die meisten Eingriffe erfolgen ambulant. Sie kommen am Operationstag ins Spital und können es am selben Tag wieder verlassen. Bei grösseren Eingriffen oder wenn eine Überwachung sinnvoll ist, bleiben Sie stationär bei uns. Das Narkoseverfahren besprechen Sie vorab persönlich mit unserem Team der Anästhesie. Die Nachkontrolle findet anschliessend wieder bei Ihrer Belegärztin oder Ihrem Belegarzt statt.

Leistungen Hals

  • Mandelentfernung
  • Speicheldrüsenoperation mit Neuromonitoring
  • Schilddrüsenoperation mit Neuromonitoring
  • Halszystenoperation
  • Schnarchoperationen
  • Tumorentfernung

Leistungen Nase

  • Nasennebenhöhlen-Operation
  • Korrektur Nasenscheidewand
  • Tränenwegsoperation
  • Reposition bei Nasenbeinbruch

Leistungen Ohr

  • Korrektur von Abstehohren
  • Mittelohroperationen [Paukenröhrchen und Paracentese, Mastoidoperation]
  • Tumorentfernung am Aussen- und Mittelohr

Leistungen Stimmlippen - Operationen

  • Stimmverbessernde Operationen
  • Abtragung von Stimmlippenveränderungen (z.B. Polypen, Zysten, Ödeme, Papillome)
  • Stimmlippenunterfütterung (Augmentation) und Stimmlippenmedialisierung (Thyroplastik) bei Substanzdefiziten oder Bewegungsstörungen der Stimmlippen
  • Kehlkopferweiternde Operationen bei Luftnot

Kontakt

Für eine Behandlung vereinbaren Sie Ihren Termin direkt mit der zuständigen Belegärztin oder dem zuständigen Belegarzt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Eingriffe werden in der HNO- und Gesichtschirurgie am Zuger Kantonsspital durchgeführt?

Angeboten werden Eingriffe im gesamten Bereich des äusseren Ohres und des Mittelohres, an Nase und Nasennebenhöhlen sowie am Hals. Das konkrete Spektrum richtet sich nach der Fachkompetenz der jeweiligen Belegärztin oder des jeweiligen Belegarztes.

Was ist eine Belegärztin oder ein Belegarzt?

Belegärztinnen und Belegärzte sind niedergelassene Fachärztinnen und Fachärzte mit eigener Praxis, die ihre Patientinnen und Patienten im Spital operieren. Abklärung, Eingriff und Nachkontrolle liegen damit in einer Hand.

Muss ich nach einer Operation im Spital übernachten?

Dies hängt von der Art des Eingriffs ab. Die meisten Eingriffe erfolgen ambulant, Sie können das Spital am Operationstag wieder verlassen. Bei grösseren Eingriffen oder wenn eine Überwachung nötig ist, bleiben Sie stationär im Spital. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bespricht das vorab mit Ihnen.

Was bedeutet Neuromonitoring bei einer HNO- oder Gesichtsoperation?

Beim Neuromonitoring werden Nervenfunktionen während des Eingriffs laufend gemessen und überwacht. Das hilft dem Operationsteam, empfindliche Nerven im Kopf-Hals-Bereich – zum Beispiel den Gesichtsnerv – gezielt zu schonen.