Allergologie

Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis oder Nahrungsmittelallergien betreffen rund 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung. In der Allergologie am Zuger Kantonsspital in Baar klären wir Ihre Beschwerden sorgfältig ab und finden gemeinsam mit Ihnen den auslösenden Faktor.

Was ist eine Allergie?

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe, sogenannte Allergene. Typische Auslöser sind Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen, bestimmte Nahrungsmittel oder Insektengifte. Die Reaktionen reichen von tränenden Augen und Niesreiz bis zu Atembeschwerden oder Hautausschlägen und können die Lebensqualität spürbar beeinträchtigen.

Ihre Abklärung in der Allergiesprechstunde

Am Anfang steht das ausführliche Gespräch: Ihre Schilderung gibt uns die entscheidenden Hinweise auf das mögliche Allergen. Weil es Tausende potenzieller Auslöser gibt, ist eine strukturierte Abklärung wichtig. Mittels Hauttests und ergänzenden Laboruntersuchungen lassen sich Inhalationsallergien (etwa durch Pollen, Tierepithelien, Milben oder Schimmelpilze), einfachere Nahrungsmittelallergien sowie Insektengiftallergien zuverlässig einordnen.

Steht das auslösende Allergen fest, besprechen wir mit Ihnen die nächsten Schritte. Die wirksamste Massnahme ist und bleibt das Vermeiden des Allergens – darauf bauen wir Ihre individuelle Behandlung auf.

Zusammenarbeit mit dem USZ

Als vernetzter Versorger arbeiten wir bei komplexeren Medikamenten- und Nahrungsmittelallergien eng mit der Allergiestation des Universitätsspitals Zürich (USZ) zusammen. So profitieren Sie von wohnortnaher Betreuung und haben zugleich Zugang zu hochspezialisierter Expertise. Innerhalb des Zuger Kantonsspitals stimmen wir uns bei Bedarf mit der Dermatologie, der Pneumologie und weiteren Bereichen ab.

Leistungen

  • Diagnose und Abklärung bei allergischen Krankheiten
    • Abklärungen bei sonstigem Allergieverdacht
    • Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
    • Heuschnupfen und andere allergische Atemwegserkrankungen (Pollinosis)
    • Insektenstichallergien (durch Bienen oder Wespen)
    • Mastozytose (v. a. kutane Formen, assoziierte Allergien)
    • Medikamentenallergien und -intoleranzen (z.B. Aspirin, Lokalanästhetika)
    • Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen
    • Urtikaria (Quincke-Ödem, inklusive HAE (hereditäres Angioödem))
  • Allergiemanagement
    • Aufklärungsarbeit zur Vermeidung eines Allergenkontaktes
    • Innovative Behandlungen bei speziellen schweren Allergien
    • Konventionelle Medikamententherapie
    • Spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung)

Partnerschaft

Allergiestation Dermatologische Klinik Universitätsspital Zürich

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie läuft eine Allergieabklärung am Zuger Kantonsspital ab?

Zuerst erfassen wir in einem ausführlichen Gespräch Ihre Beschwerden und mögliche Auslöser. Anschliessend folgen Hauttests und bei Bedarf Laboruntersuchungen. Auf dieser Grundlage besprechen wir mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Welche Allergien können in der Allergiesprechstunde abgeklärt werden?

Wir klären unter anderem Inhalationsallergien (Pollen, Tierhaare, Milben, Schimmelpilze), einfachere Nahrungsmittelallergien und Insektengiftallergien ab. Bei komplexen Fällen arbeiten wir mit der Allergiestation des Universitätsspitals Zürich (USZ) zusammen.

Wann sollte ich zur Allergiesprechstunde kommen?

Wenn Beschwerden wie Niesreiz, juckende Augen, Hautausschläge oder Atembeschwerden wiederholt auftreten und Sie einen Zusammenhang mit bestimmten Auslösern vermuten, lohnt sich eine Abklärung. Bei akuten, schweren Reaktionen wählen Sie umgehend die Notfallnummer.

Brauche ich für die Allergiesprechstunde eine Überweisung?

Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt kann Sie in die Allergiesprechstunde überweisen.