Was ist Gastroenterologie?
Die Gastroenterologie ist das Fachgebiet der Inneren Medizin, das sich mit Erkrankungen des Verdauungstrakts befasst: Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm, Leber, Gallenblase und ableitende Gallenwege, Bauchspeicheldrüse und Milz. Häufige Beschwerden sind Sodbrennen, anhaltende Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie z.B. Lactoseintoleranz ebenso wie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Lebererkrankungen und Tumorleiden. Zur Abklärung setzen wir endoskopische, bildgebende (Sonographie, mit und ohne Kontrastverstärker) und laborchemische Verfahren ein und führen Funktionstests (Atemtest, Langzeitsäuremessung) durch.
Darmkrebs früh erkennen durch eine Darmspiegelung
Die Vorsorgekoloskopie – die Darmspiegelung zur Früherkennung – gehört zu unseren häufigsten Untersuchungen. Werden Polypen entdeckt, lassen sie sich meist im selben Eingriff entfernen, bevor daraus eine Krebserkrankung entsteht. Die Schweizer Fachgesellschaften empfehlen die Darmkrebsvorsorge in der Regel ab 50 Jahren, bei familiärer Vorbelastung früher. Das Zuger Kantonsspital führt rund 1600 Darmspiegelungen pro Jahr durch.
Ihr Untersuchungsablauf
Vor jeder Untersuchung besprechen wir mit Ihnen die Vorbereitung, den Ablauf und mögliche Risiken – verständlich und ohne Zeitdruck. Wenn Sie es wünschen, können wir auch einen separaten Vorgesprächstermin vereinbaren. Endoskopische Untersuchungen führen wir in einer Sedation durch, sodass Sie nichts davon spüren. Das vorläufige Ergebnis erhalten Sie im direkten Gespräch im Anschluss. Den schriftlichen Befund senden wir Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt zu. Sollten Gewebeproben entnommen worden sein, folgt ein schriftlicher oder telefonischer Nachbericht wenige Tage nach der Untersuchung.
Warum ans Zuger Kantonsspital?
Unser gastroenterologisches Team verfügt über langjährige Erfahrung in Endoskopie und Diagnostik. Radiologie, Onkologie, Viszeralchirurgie und Pathologie arbeiten eng zusammen. Komplexe Befunde besprechen wir interdisziplinär. Die Zusammenarbeit mit den zuweisenden Hausärztinnen und Hausärzten ist dabei ein wichtiger Teil