Urologie

Die Urologie befasst sich mit Erkrankungen der Harnorgane und der männlichen Geschlechtsorgane. Am Zuger Kantonsspital wird dieser Fachbereich von erfahrenen Belegärztinnen und Belegärzten abgedeckt: Sie klären ab, operieren und begleiten Sie in der Nachsorge. So bleiben Sie auf dem gesamten Behandlungsweg bei denselben Fachpersonen.

Was behandelt die Urologie?

Die Urologie ist das medizinische Fachgebiet für die harnbildenden und harnableitenden Organe sowie für die männlichen Geschlechtsorgane. Dazu gehören Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre ebenso wie Prostata, Hoden, Nebenhoden und Penis.

Häufige Gründe für eine urologische Abklärung sind Nierensteine, wiederkehrende Harnwegsinfekte, Blut im Urin, Beschwerden beim Wasserlassen oder ein auffälliger PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen).

Abklärung und Operation aus einer Hand

Die Urologie am Zuger Kantonsspital ist belegärztlich organisiert. Die Sprechstunde und die Abklärungen finden in der Praxis Ihrer Urologin oder Ihres Urologen statt. Ist ein Eingriff nötig, wird dieser bei uns im Haus durchgeführt.

Minimalinvasive Eingriffe: endoskopisch und laparoskopisch

Unsere Belegärztinnen und Belegärzte decken das gesamte Spektrum urologischer Behandlungen ab. Viele Eingriffe erfolgen minimalinvasiv: endoskopisch über die natürlichen Harnwege oder laparoskopisch/roboterassistiert über wenige kleine Zugänge. Für Sie bedeutet das in der Regel weniger Wundschmerz, eine raschere Erholung und einen kürzeren Aufenthalt.

Warum ans Zuger Kantonsspital?

Am Zuger Kantonsspital werden Sie persönlich durch Ihre Urologin oder Ihren Urologen betreut und können die Infrastruktur eines akutmedizinischen Zentrums nutzen. Anästhesie, Radiologie, Labor und Intensivmedizin sind im Haus und arbeiten eng zusammen. Das gibt Sicherheit, auch wenn ein Eingriff einmal aufwendiger wird.

Leistungen

  • Behandlung von Nieren- und Harnleitersteinen, endoskopische und perkutane Verfahren (z. B. mit Thulium-Laser)
  • Behandlung einer Nierenbeckenabgangsverengung (mit Da-Vinci-Technik)
  • Kleine und grosse Prostataoperationen; (TUR-P, Wasserdampfablation (Rezüm), Enukleation, radikale Prostatektomie) (mit Da-Vinci-Technik)
  • Blasentumorentfernung (TUR-B oder offen)
  • Nierentumorentfernung; Nierenteilresektion (mit Da Vinci-Technik), radikale Nierenentfernung)
  • Künstlicher Schliessmuskel
  • Behandlung von Hodentorsion und Entzündungen
  • Behebung von Harnröhrenverengungen, (endoskopisch (Optilume) oder offen) (z. B. mit Mundschleimhaut-Transplantat)
  • Beschneidung beim Mann (Zirkumzision)
  • Entfernung von Wasserbrüchen, Hodentumoren und Varikozele
  • Unterbindung (Vasektomie)
  • Begradigung einer Penisverkrümmung
Weitere Informationen

Onkologie & Hämatologie

Erfahren Sie mehr über unsere Angebote rund um die Behandlung von Krebserkrankungen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was behandelt die Urologie?

Die Urologie behandelt Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre sowie der männlichen Geschlechtsorgane. Dazu gehören Prostata, Hoden, Nebenhoden und Penis. Typische Anlässe sind Nierensteine, Harnwegsinfekte, Blut im Urin oder Prostatabeschwerden.

Gibt es am Zuger Kantonsspital eine urologische Sprechstunde?

Die Urologie am Zuger Kantonsspital ist belegärztlich organisiert. Sprechstunden und Abklärungen finden in den Praxen der Belegärztinnen und Belegärzte statt, Operationen und die stationäre Betreuung im Spital. 

Was bedeutet Belegarzt?

Belegärztinnen und Belegärzte sind niedergelassene Fachpersonen mit eigener Praxis, die ihre Patientinnen und Patienten für Operationen und stationäre Behandlungen im Spital selbst betreuen. Sie behandeln Sie also durchgehend: vor, während und nach dem Eingriff.

Werden urologische Operationen minimalinvasiv durchgeführt?

Viele urologische Eingriffe am Zuger Kantonsspital erfolgen minimalinvasiv: endoskopisch über die natürlichen Harnwege oder laparoskopisch über wenige kleine Zugänge. Ob das in Ihrem Fall möglich ist, entscheidet Ihre Urologin oder Ihr Urologe nach der Abklärung.