Drei Operationsverfahren – individuell gewählt
Grundsätzlich kommen drei Zugangswege infrage. Bei der offenen Chirurgie erfolgt der Eingriff über einen Bauchschnitt. Dies ist nötig, wenn ein Befund aufgrund seiner Grösse oder bei Verdacht auf Bösartigkeit einen direkten Zugang erfordert. Die vaginale Chirurgie nutzt den natürlichen Weg über die Scheide und kommt ohne äusseren Schnitt aus. Diesen nutzen wir auch bei allen Eingriffen, die eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) beinhaltet.
Bei der minimalinvasiven Chirurgie vom Bauch her – der Schlüsselloch-Technik (Bauchspiegelung oder Laparoskopie) – führen wir den Eingriff über wenige kleine Zugänge in der Bauchdecke durch, was das Gewebe besonders schont und die Erholung nach dem Eingriff beschleunigt gegenüber einer offenen Operation. Bei diesem Verfahren nutzen wir die dreidimensionale Bildgebung (3D) mit Vergrösserungeffekt und maximaler Bildauflösung (4K) in unserem volldigitalen Operationssaal. So lassen sich auch anspruchsvolle Eingriffe kontrolliert und gewebeschonend durchführen.
Roboterassistierte Eingriffe
Ergänzend führen wir auch roboterassistierte Operationen durch. Dabei überträgt das System die Handbewegungen der Operateurin oder des Operateurs präzise, auch hier unterstützt durch räumliches 3D-Sehen. Die Steuerung liegt dabei jederzeit bei der Operateurin bzw. beim Operateur.
Gemeinsam das passende Verfahren wählen
Nicht jede Situation verlangt denselben Eingriff. Deshalb wägen wir Nutzen und Risiken jedes Verfahrens sorgfältig ab und besprechen die Möglichkeiten mit Ihnen. Ziel ist immer ein Vorgehen, das medizinisch sinnvoll und auf Sie abgestimmt ist.