Hüftchirurgie

Hüftschmerzen können viele Ursachen haben und den Alltag, die Arbeit oder sportliche Aktivitäten deutlich beeinträchtigen. In der Hüftchirurgie am Zuger Kantonsspital behandeln wir Verletzungen und Erkrankungen des Hüftgelenks sowohl operativ als auch konservativ (ohne Operation).

Von der ersten Abklärung über die Wahl der geeigneten Behandlung bis zur Nachsorge begleiten wir Sie persönlich und stimmen die Therapie auf Ihre Beschwerden, Ihre Bedürfnisse und Ihre individuellen Ziele ab.

Verletzungen und Arthrose des Hüftgelenks

Wir behandeln akute Verletzungen des Hüftgelenks ebenso wie Beschwerden durch Verschleiss und Arthrose.

Nicht jede Hüftverletzung und nicht jede Arthrose muss operiert werden. Wenn möglich, versuchen wir zunächst, die Beschwerden mit nicht-operativen Behandlungen zu lindern und die Funktion des Hüftgelenks zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise Physiotherapie, gezieltes Training, Medikamente oder Infiltrationen.

Ist eine Operation sinnvoll, besprechen wir mit Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und wählen gemeinsam die Behandlung, die am besten zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Konservativ oder operativ: Ihr individueller Behandlungsweg

Die passende Behandlung hängt nicht allein von einem Röntgen- oder MRI-Befund ab. Entscheidend sind Ihre Beschwerden, die Funktion Ihres Hüftgelenks, Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihre Ziele.

Nach einer sorgfältigen Untersuchung besprechen wir mit Ihnen die möglichen Behandlungsoptionen. Dabei erklären wir verständlich, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Verfahren haben und welches Ergebnis realistischerweise zu erwarten ist. Gemeinsam legen wir anschliessend den für Sie passenden Behandlungsweg fest.

Zweitmeinung zu einer Hüftoperation

Wurde Ihnen bereits eine Operation an der Hüfte empfohlen und Sie möchten diese Entscheidung nochmals unabhängig beurteilen lassen?

Gerne überprüfen wir Ihre bisherigen Befunde und Bildaufnahmen, untersuchen Ihre Hüfte und besprechen mit Ihnen die möglichen Behandlungsalternativen. Dabei erläutern wir Ihnen die Chancen und Risiken der verschiedenen Optionen, damit Sie Ihre Entscheidung gut informiert treffen können.

Warum ans Zuger Kantonsspital?

Als Kantonsspital sind wir nah bei den Menschen, die wir behandeln. Sowohl geografisch als auch im persönlichen Kontakt. Bei uns stehen Sie als Patientin oder Patient mit Ihrem konkreten Anliegen im Mittelpunkt und können auf die fachliche Kompetenz und das persönliche Engagement unserer Mitarbeitenden zählen. Kurze Wege, verlässliche Ansprechpersonen und eine durchgehende Betreuung sind für uns ebenso selbstverständlich wie fachliche Expertise auf höchstem Niveau.

Leistungen

  • Hüftgelenkersatz (minimal-invasive Technik)
  • Arthroskopische und offene minimal-invasive Impingementbehandlung
  • Wechsel von Hüftgelenkprothesen
  • Behandlung von Hüftgelenkprotheseninfekten
  • Hüftarthroskopie
  • Fehlverheilte oder nicht geheilte Brüche
  • Versorgung von Femurkopf- und Femurschaftfrakturen
  • Versorgung von Becken- und Acetabulumfrakturen
  • Korrektur von Fehlstellungen im Oberschenkelbereich
  • Konservative Behandlungen von jeglichen Frakturen im Becken- und Hüftbereich

Weitere Informationen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann ist bei Hüftschmerzen eine Operation notwendig?

Eine Operation wird erwogen, wenn konservative Behandlungen wie Physiotherapie, Medikamente oder Infiltrationen die Beschwerden nicht ausreichend lindern. Je nach Schädigung kommen gelenkerhaltende Eingriffe oder eine Hüftprothese infrage. Die Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen.

Was ist eine Hüftarthrose?

Bei einer Hüftarthrose nutzt sich der Gelenkknorpel im Hüftgelenk fortschreitend ab. Typische Anzeichen sind Schmerzen in Hüfte und Leiste, Anlaufschmerzen sowie eine zunehmend eingeschränkte Beweglichkeit. Sie gehört zu den häufigsten degenerativen Erkrankungen des Hüftgelenks.

Welche Behandlungen bietet die Hüftchirurgie an?

Wir bieten das gesamte Spektrum: von konservativen Therapien bei Hüft- und Leistenschmerzen über gelenkerhaltende Verfahren bis zur gelenkersetzenden Operation mit einer Hüftprothese. Auch unfallbedingte Knochenbrüche und Gelenkinfektionen behandeln wir.

Was ist der Unterschied zwischen gelenkerhaltenden und gelenkersetzenden Eingriffen?

Bei gelenkerhaltenden Eingriffen wird das eigene Hüftgelenk so weit wie möglich erhalten und repariert. Ist der Verschleiss zu weit fortgeschritten, ersetzt eine Hüftprothese das Gelenk ganz oder teilweise. Welches Verfahren geeignet ist, hängt vom individuellen Befund ab.