Logopädie

Die Logopädie am Zuger Kantonsspital begleitet erwachsene Patientinnen und Patienten, deren Sprechen, Sprache, Stimme oder Schlucken beeinträchtigt ist – ambulant wie stationär. Ziel der Behandlung ist es, Ihre Kommunikations- und Schluckfähigkeit so weit wie möglich wiederherzustellen und Ihnen Lebensqualität sowie soziale und berufliche Teilhabe zurückzugeben.

Was ist Logopädie?

Die Logopädie behandelt Störungen des Sprechens, der Sprache, der Stimme und des Schluckens. Dazu gehören etwa eine Aphasie (Sprachstörung) oder Dysarthrie (Sprechstörung) nach einem Schlaganfall, Stimmstörungen sowie Schluckstörungen (Dysphagie). Am Zuger Kantonsspital richtet sich dieses Angebot ausschliesslich an Erwachsene.

Ihr Behandlungsablauf

In der ersten Sitzung erfassen unsere Logopädinnen und Logopäden mit einer sorgfältigen Befundaufnahme, wo genau die Schwierigkeiten liegen, und formulieren eine Funktionsdiagnose. Darauf aufbauend legen wir gemeinsam mit Ihnen die Therapieziele fest und erstellen ein individuelles Behandlungskonzept. So ist die Therapie von Beginn an auf Ihre persönliche Situation und Ihren Alltag ausgerichtet.

Warum ans Zuger Kantonsspital?

Als Teil eines akutmedizinischen Zentrums arbeitet die Logopädie eng mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Fachbereichen zusammen. Gerade in der neurologischen und geriatrischen Rehabilitation sind diese kurzen Wege ein Vorteil: Diagnostik, ärztliche Behandlung und Therapie greifen direkt ineinander.

Termin & Anmeldung

Wir bieten Logopädie am Zuger Kantonsspital in Baar sowie am Standort Rotkreuz an.

Leistungen

  • Schluckstörung (Dysphagie)
    • F.O.T.T., Funktionelle Dysphagietherapie u.a.m.
    • Klinische und bildgebende Schluckabklärung (VFSS und FEES) zur Bestimmung der geeigneten Zusammensetzung und Beschaffenheit der Speisen bzw. Getränken
    • Mundhygiene
    • Trachealkanülenmanagement
  • Sprachstörung (Aphasie) - Therapie aller betroffenen Modalitäten wie Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben
  • Sprechstörung (Dysarthrie) - Atmung und Sprechwerkzeuge richtig steuern und Aussprache verbessern
  • Stimmstörung (Dysphonie)
    • Abbau der Fehlfunktionen und Aufbau der Stimme durch Körperarbeit (Haltungsaufbau, Lockerung, Wahrnehmung), Stimmbildung (Atmung, Resonanz, Aussprache), Stabilisation der Sprechstimme im Alltag
    • Reflektorische Atemtherapie, LSVT u.a.m.
  • Therapie von
    • Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
    • Peripheren Fazialisparesen und zentralen fazialen Paresen
    • Sprechapraxien
  • Anpassung von Kommunikationsgeräten
  • Patienten- und Angehörigenberatung
  • Ambulante Aphasikergruppe

Leitung

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Weitere Informationen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Behandelt die Logopädie am Zuger Kantonsspital auch Kinder?

Nein. Das logopädische Angebot am ZGKS richtet sich ausschliesslich an erwachsene Patientinnen und Patienten. Für Kinder wenden Sie sich bitte an eine auf Kinderlogopädie spezialisierte Praxis oder an Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt.

Was ist eine Schluckstörung (Dysphagie)?

Bei einer Dysphagie ist der Schluckvorgang gestört. Betroffene verschlucken sich häufig oder haben Mühe, Nahrung und Flüssigkeit sicher zu schlucken. Die Logopädie klärt die Ursache ab und übt mit Ihnen gezielt ein sicheres, angenehmeres Schlucken.

Was macht die Logopädie nach einem Schlaganfall?

Nach einem Schlaganfall können Sprache (Aphasie), Sprechen (Dysarthrie) oder Schlucken (Dysphagie) beeinträchtigt sein. Die Logopädie hilft Ihnen, verlorene Fähigkeiten wieder aufzubauen und die Verständigung im Alltag Schritt für Schritt zu verbessern.

Wie läuft die erste logopädische Behandlung ab?

Zu Beginn steht eine logopädische Befundaufnahme, aus der eine Funktionsdiagnose entsteht. Gemeinsam mit Ihnen legen wir anschliessend die Therapieziele fest und erstellen ein individuelles Behandlungskonzept.