«Out of the Blue» 
Ausstellung mit Werken von Mitarbeitenden des Zuger Kantonsspitals

Im Zuger Kantonsspital sind auf allen Stockwerken zahlreiche zeitgenössische Werke aus dem Raum Zug zu sehen. In den letzten Jahren wurde viel umgebaut, deshalb landeten immer wieder Arbeiten zwischenzeitlich im Depot. Zwischen 2024 und 2026 wurden sie wieder aufgehängt. Bei dieser Montage durch Susann Wintsch, Kuratorin, und Patrick Dätwyler, Techniker und verantwortlich für die Hängungen, erzählten immer wieder Mitarbeitende, dass auch sie künstlerisch tätig seien. Wir nahmen sie beim Wort und forderten sie mit einer internen Ausschreibung auf, ihre Werke einzureichen. Acht Mitarbeitende aus den verschiedensten Bereichen reichten ein Dossier bei Susann Wintsch ein – alle sind nun in der Ausstellung vertreten.

Wintsch freut sich über die Qualität und auch über die Vielfalt in den Dossiers: Sie zeigen spannende Werke, die sorgfältig geschaffen worden sind. Damit lässt sich eine aufregende Ausstellung machen. Besonders gespannt ist sie auf die Wirkung im Raum, wenn die unterschiedlichen Arbeiten miteinander in Dialog treten. 

Was bewegt diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunst zu schaffen? Es ist etwa die Suche nach dem Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Zufall, in der das Unvorhersehbare geschehen kann, oder das Arbeiten in einem minimalistischen Stil, mit schlichten, oft kontrastreichen Farben, die Ruhe und Ordnung vermitteln. Oder auch die Arbeit mit Pastell und Aquarell, welche die Farben verlaufen und das Wasser eigene Wege finden lässt, ein bisschen wie im Leben. 

Im hektischen Spitalalltag erstaunt es nicht, dass Malen zu einem festen Bestandteil ihres Lebens wird. Während der Beruf Struktur, Planung und Klarheit verlangt, ist im Atelier das Gegenteil möglich: Intuition, Experiment und Offenheit. Hier darf man langsamer werden, stiller sein und sich auf eine Sache konzentrieren. Während im Berufsalltag ständig etwas piepst und Aufmerksamkeit fordert, darf im Atelier einfach die Farbe sprechen. Und während das lebendige Arbeitsumfeld permanentes Reagieren auf verschiedenen Kanälen verlangt, kann man beim Malen in einer einzigen Tätigkeit versinken. So ist für viele die bildende Kunst ein kreativer Ausgleich zum Alltag, der Momente von Freiheit und Intuition schafft und so etwas ohne festen Rhythmus und ohne feste Form entstehen lässt. 

Vernissage: Dienstag, 7. April 2026, 17.30 – 19.00 Uhr 

Künstler/-innen: Emanuela Amrein–v. Fellenberg, Mathias Bürki, Mirlinda Emini, Karin Gartenmann, Tobias Krüger, Claudia Müller Tripodi, Ulrike Rennhard und Golnoush Sadeghi 

Begrüssung: Dr. Matthias Winistörfer, Spitaldirektor 
Einführung: Susann Wintsch, Kuratorin 

Ausstellung 
8. April bis 6. September 2026 
Zuger Kantonsspital, Landhausstrass 11, 6340 Baar, Foyer, Ebene 1 

Kontakt 
Heidi Röllin, Co-Leiterin Kommunikation & Marketing, 041 399 44 03, heidi.roellin@zgks.ch
Trixie Rauchfuss, Co-Leiterin Kommunikation & Marketing, T 041 399 44 04, trixie.rauchfuss@zgks.ch

Weitere Informationen finden Sie unter www.zgks.ch/ausstellung 
 

Impressionen